Zimmer in Bielefeld erfolgreich, Luxemburger beleben Turnier in Saarburg
Umgangssprachlich einfach als „Bundeschampionat“ bezeichnet, handelt es sich bei diesem Wettbewerb um nichts weniger als die deutsche Meisterschaft der Nachwuchspferde und -ponys. Eine Teilnahme ist entsprechend etwas Besonderes.
Die Luxemburgerin Mandy Zimmer hat sich etwas überraschend am Wochenende des 10.Mai für diese Meisterschaft qualifiziert. Diese tolle Leistung gelang ihr im Rahmen der Holtkämpfer Dressurtrage bei Bielefeld (D) mit dem siebenjährigen Oldenburger Famous Boy.
Auf Trussardi, ebenfalls ein Oldenburger und Enkel des einst berühmten Dressurhengstes Totilas, standen zudem für Zimmer beim ersten Grand-Prix-Einsatz dieses Tieres in einer S***-Prüfung zudem 68,730 Prozent zu Buche.
Viel los in Saarburg
Dressur
In Saarburg heimste am vergangenen Wochenende eine schier endlose Zahl an FLSE-Sportlern Platzierungen ein. Am Donnerstag, den 14.Mai kam Lea Chrisitan mit Decour in einem DRW 1 Dressurreiter-Wettbewerb so z.B. auf Platz 8 und in einer DRW 2-Prüfung auf Rang 7. In zweitgenanntem Test platzierte sich Mia Salgado auf La Isla Bonita als Neunte. Ayelaïh Schmitz und Golden Heartbeat kamen in einer Pony-Dressurprüfung der Klasse E als Zweite auf das Podium. Sonja Robert und Brownie de Blanc beendeten eine A*-Dressur ebenfalls als Zweite, in diesem Wettbewerb kam das Paar Schmitz – Golden Heartbeat auf Rang 5.
Liv Huynen holte Platz 1 mit Wood Owen in einem Reiter-Wettbewerb Schritt – Trab. In einer anderen Abteilung dieser Prüfung wurden Lynn Majerus und Emma Vierte, genau wie Jamie Joe Kolten mit Waterland’s Pretoria und Chloé Losch mit demselben Pferd. Im folgenden Schritt – Trab – Galopp-Wettbewerb wurde Naylïah Schmitz mit Vughterheid’s Symphony Co-Erste und Julie Hendel und Daisy Co-Dritte.
Am Freitag, den 15.Mai, gab es ein doppeltes „luxemburgisches“ Podium: Lea Horsmans beendete eine Reitpferdeprüfung auf Amazing Twiggy van Equinox als Zweite, Deborah Brüchle auf Dileila van Equinox als Dritte. Sarah Kandel kam mit Jimmy Choo auf Rang 2 einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A. Eine A**-Amateurdressur brachte Lea Bogh Jost mit Fiete als Vierte und Limited Edition van Equinox als Fünfte zum Abschluss.
Einen Tag spät gewann das Paar Bogh Jost – Fiete eine Dressurreiterprüfung der Klasse A und wurde auf Limited Edition van Equinox Vierte im gleichen Wettbewerb. Ihre Clubkameradin Annemarie Duboutay vom R.U.St. kam mit Jake Jones auf Platz 3. Auch in der Kostüm-Dressurprüfung der Klasse A* überzeugte Bogh Jost mit den beiden genannten Tieren, mit Platz 2 und 3 kam sie jeweils auf das Podium. Ganz oben eines solchen fanden sich Amélie Decruyenaere Haupert und Dora wieder, sie siegten in einer L*-Dressur mit 67,593 Prozent. In einem M**-Wettbewerb wurde Laura Wagner auf Ulani und mit 65,833 Prozent Fünfte. Am Abschlusstag kam Tessy Schiff-Herman mit G-Star auf Platz 4 einer L**-Dressurprüfung.
Springen
Maxine Soudan und Douamoney Star wurden in einem Stilspring-Wettbewerb über 80 Zentimeter Vierte. In der ersten Abteilung einer Ameteur-Stilspringprüfung der Klasse A* über 0,90 Meter gingen mehrere Platzierungen an Sportler aus dem Großherzogtum: Mia Sutor und Qualiska des Marronniers wurden Vierte, Sutor reihte sich mit Casscon auch nach als Fünfte ein, vor Lilli Pattison und Coolreagh Fiadh. Mich Koedinger und Abby kamen auf Platz 9.
In einem weiteren Springen über 90 Zentimeter dominierte wieder rot, weiß und blau: Emma Thiel gewann auf Carlotto, Giulia Soanni und Mickey holte Rang 6, Magali Els und Namika du Lohr wurden Siebte und Lara Gengler auf Limited Edition van Equinox Achte. Noemie Goergen kam in einer 90 cm-Prüfung für junge Springpferde in Saarburg gleich zweimal auf das Podium: sie gewann auf Butterfly de Luxe und holte mit Pep’s de la Rulles Rang 3. Am Freitag konnten sich Michele Streicher und Bali mit einem 7.Rang ebenfalls platzieren, genau wie Annemarie Hartert (4. auf Esperanza v.h. Scheefkasteel) und Franco Martinez (11., Coccinella du Gibet) in einer 1,10er Prüfung für junge Springpferde. Über 120 Zentimeter wurde Martinez auf Kalagann Bruce zudem Vierter, einen Rang den auch Marcel Ewen auf Z-Force in einem Punktespringen über 1,30 Meter errang.
Jenny Schrantz reihte sich auf Checker als Fünfte einer Springprüfung über einen Meter ein, Sechste wurde dort die in Luxemburg lizenzierte Schwedin Bianca Westlund auf Carrie-Lou. Grace Baum kam bei einem A**-Springen über einen Meter mit Vol de Nuit du Gibet auf Rang 6. Gleich drei „luxemburgische“ Platzierungen gab es am Samstag beim A**-Springen über einen Meter: Julie Kass und Jazz de Torres gewannen, Sandy Winandy (5., Oramona) und Flora Rischette (9., Donald) holten ebenfalls eine Platzierung. Shoorendran Nageswaran kam mit Kimba als Fünfter ins Ziel eines 110er Springen. Linda Rock sicherte sich mit Casey Platz 4 eines Punktespringens über 1,20 Meter, kurz hinter ihr reihte sich Stephanie Hein auf Lucky als Sechste ein. Ihre Abteilung eines M*-Springens über die gleiche Höhe schloss Stephanie Hein, die Kumquat du Gibet vorführte, als Vierte ab, Kim Grangenette kam mit Clemency auf Platz 5.
Diane Kettmann gewann die 2.Abteilung dieses Springens mit Armiteus, Alan Kelly wurde Sechster auf Impatient Marblesien. Die bis dahin höchste Springprüfung kannte die gleiche luxemburgische Siegerin: wiederum war Diane Kettmann als Schnellste durch die Lichtschranke geritten, dies mit First Vleut. Shoorendran Nageswaran wurde mit Omera Kis Dritter und Achter auf Nocciolina, Alan Kelly holte auf Uzi Platz 4 und mit Impatient Marbleisien Rang 5, Joel Gansemans beendete diese Prüfung auf Vincenzo als Siebter.
Am Sonntag verpasste Elli van der Weken mit Idylle de Colignette das Podium ihrer Abteilung eines Zwei-Phasen-Springens über 1,15 Meter als Vierte nur knapp und um weniger als eine halbe Sekunde. Gleich zwei Platzierungen errang Noemie Goergen im 2.Teil dieser Prüfung: mit Laravola wurde sie Vierte und auf Unforgettable stand Rang 7 zu Buche. Van der Weken wiederum wurde mit Dahina de Florianne Fünfte eines 120er Punktespringens. Der Sieg in der 2.Abteilung dieses Parcours ging an Diane Kettmann mit Armiteus. Noemie Goergen wurde hier mit Laravola Vierte. Das Finale, ein S*-Springen mit Siegerrunde über 1,40 Meter, wurde von FLSE-Sportlern dominiert: Shoorendran Nageswaran gewann in 85,32 Sekunden auf Limelight vor Diane Kettmann und First Vleut (83,92“). Joel Gansesmans und Quirano kamen als Vierte ins Ziel, Célia Giorgetti mit Qualify for Benefit als Fünfte.
Dieser Artikel erscheint ebenfalls im „Lëtzebuerger Bauer“
