Réiser Päerdsdeeg 2025 - 2.Wochenende
05.05.2026

In Wittlich: FLSE-Siege in Hülle und Fülle

Springen

Springturnier in der Großregion

Eine stattliche Zahl an FLSE-Sportlern fand sich am vergangenen Wochenende beim Springturnier in Wittlich ein und brachte auch einige Platzierungen mit nachhause. Maxine Soudane beendete z.B. einen Springreiterwettbewerb über sechzig Zentimeter mit Dunamoney Star am 1.Mai als Vierte, am gleichen Tag kam Lorie Theis auf Mellimara Jife als Zweite ins Ziel eines Stilspringwettbewerbs über achtzig Zentimeter. Giulia Soanni und Mickey wurden Achte in dieser Prüfung. Das letztgenannte Paar sowie Mara Bisenius und Maverick platzierten sich dann noch in einem Stilspringen der Klasse A* über neunzig Zentimeter als Co-Zehnte.

Der 2.Mai wurde von einem luxemburgischen Sieg eingeläutet: Noemie Goergen gewann ein 90-cm-Springen für junge Springpferde mit Butterfly de Luxe vor Alan Kelly mit Charlie Harper, Franco Martinez und Félicie wurden Vierte. In der Folge kam Kim Gragenette, als Dritter auf Clemency und Siebter auf Peppe van Overis, gleich zweimal in die Platzierungen einer Springpferdeprüfung über 1,10 Meter. Mit Léonard Aldilli (4., Calimero du Gibet) und Maéva Barruel (7., Lambrusco) waren zudem zwei in Luxemburg eingeschrieben Franzosen platziert. Fünf von elf Platzierungen der ersten Abteilung eines L-Punktespringens über 1,15 Meter gingen nach Luxemburg Anne Karen Skippon (6., Manolo), Lisa Lüthje (7., Hitchkock), Annemarie Hartert (8., Esperanza v.h. Scheefkasteel), Linda Rock (9., Casey) und wieder Annemarie Hartert (10., C-Star) reihten ihre Plätze wie eine Kette aneinander.

Conny Fraiture holte den nächsten Sieg für eine FLSE-Sportlerin: sie gewann auf Live die zweite Abteilung eines des erwähnten Punktespringens. Lucie Kieffer wurde in dieser Prüfung auf Alice Pleasance Dritte und mit Coconut Vierte. Noemie Goergen kam mit Laravola als Sechste ebenfalls in die Platzierungen. Am Samstag ging es in Wittlich erfolgreich weiter für die Luxemburgerinnen und Luxemburger. Elli Van der Weken, die Dahina de Florianne gesattelt hatte, holte sich Rang 3 der ersten Abteilung eines M*-Springens über 1,20 Meter. Claire Schuler (5., Barolo di Cava), Viktoria Häusler (6., Concia Blue) und Charline Rollinger (8., Casalito) platzierten sich ebenfalls.

Die zweite Abteilung dieses Tests war dann fest in luxemburgischer Hand, die drei Ersten kamen nämlich alle aus dem Großherzogtum: Lucie Kieffer siegte auf Frankie’s Boy vor Diane Kettman, die auf First Vleut Zweite und Armiteus Dritte wurde. Julie Thull und Kansai du Gibet platzierten sich als Achte ebenfalls, unmittelbar davor landete der in Befort ansässige Deutsche Björn Rohrbach mit San Quintin. Der Sonntag verlief ähnlich interessant aus luxemburgischer Sicht. Ein A**-Springen über einen Meter beendete Ronja Bolmer mit Figaro du Cernaut als Vierte, Mayrlène Hartert und Athilas wurden in dieser Prüfung Sechste und Tania Sutor-Welfring auf Tutti Frutti Achte.

Darauf sollte der nächste Sieg für eine in Luxemburg lizenzierte Springreiterin folgen: Anna Karen Skippon holte auf Manolo den 1.Platz einer Springprüfung der Klasse L über 1,15 Meter. Marylène Hartert wurde mit Athilas Dritte. Charlie Rollinger holte in der zweiten Abteilung dieses Springens einen weiteren Sieg, dies mit Casalito. Paul Hendel, in Deutschland lizenzierter Luxemburger, wurde auf Quiana Dritter, Elise Verstraeten vom CRL mit Maestri Grandia Fünfte und Kim Grangenette und Clemency wurden hier Siebte. In Abteilung 1 der vorletzten Prüfung, einem Punktespringen über 1,25 Meter, gewann Conny Fraiture, die Confetti ritt, dies vor ihrer Clubkameradin Claire Schuler mit Barolo di Cava. Die in Luxemburg gemeldete Südkoreanerin Grace Suah Park platzierte sich mit Geisha de Lacke als Fünfte und auf Iglou Germiney als Sechste.

Der Sieg in der 2.Abteilung ging ebenfalls nach Luxemburg: Diane Kettmann gewann diese mit Armiteus. In der schwierigsten Prüfung des Turniers, dem S*-Springen mit Siegerrunde über 1,40 Zentimeter, kam mit Lucie Kieffer und Frankie’s Boy zwar „nur“ eine Luxemburgerin unter die insgesamt acht Platzierten, doch weitere fünf von jenen sind bei der FLSE eingeschrieben: Mete Genceren (USA) gewann auf Marice DC Stables vor Franco Martinez (ARG, Krick Krack du Gibet) und Björn Rohrbach (D, San Quitin). Alan Kelly (IRL), ebenfalls in Luxemburg ansässig, wurde auf Uzi Vierter, Genceren platzierte sich mit seinem anderen Pferd, Help Me de Kreisker, auch noch als Achter.

Dieser Artikel erscheint ebenfalls im „Lëtzebuerger Bauer“

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