Der Springreiter Victor Bettendorf springt mit einem Pferd über einen Zaun in einer Außenarena während eines Springreitwettbewerbs in Deauville.
21.01.2026

In Leipzig: starker Bettendorf

Springen


Zwei Podiumsplätze für den Luxemburger

Nach seinen tollen Auftritten in London, die mit dem „Leading Rider“-Preis ausgezeichnet worden waren, knüpfte Victor Bettendorf bei der „Partner Pferd“-Veranstaltung in Leipzig an seine Leistungen aus der englischen Hauptstadt an. In der sächsischen Großstadt kam er zweimal auf das Podium und zusätzlich noch ein weiteres Mal unter die besten fünf. In einem 1,45-Meter-Zeitspringen reihte er sich auf der fünfzehnjährigen Stute Cancun Torel hinter dem Deutschen Michael Jung mit Eclaire als Zweiter ein und blieb dabei nur 53 Hundertstelsekunden hinter dem Sieger, dies in einer Zeit von 57,88 Sekunden. Dritte wurde die Tschechin Sara Vingralkova auf Constantin (59,36“).

Am selben Tag erreichte Bettendorf auf Doha de Riverland ein vom Leistungsniveau her noch bemerkenswerteres Ergebnis: in der 1,55er Weltcup-Qualifikation – ebenfalls ein Zeitspringen – reihte er sich in einer Zeit von 66,11 Sekunden als Dritter ein. Es gewann der Niederländer Jur Vrieling mit Grand Slam (63,72“) vor Michael Jung, der Fischerheros gesattelt hatte (64,65“). „Eine weitere solide Runde und ein tolles Gefühl mit Doha“ kommentierte der luxemburgische Springreiter später dazu auf seinem Instagram-Kanal.

Im späteren mit 205.000 Euro dotierten Grand Prix des Leipziger Weltcup-Turniers über 1,60 Meter mussten Bettendorf und Doha de Riverland aufgeben. Nach der 9.Runde der Western European League des Weltcups wird Bettendorf bei bislang drei Teilnahmen mit 11 Punkten auf Rang 51 geführt. Das Finale findet vom 8. bis 12.April in Forth Worth in Texas (USA) statt.

Am vergangenen Samstag folgte für den 36-Jährigen Luxemburger ein 5.Rang in einer weiteren 1,45er Prüfung. Diese Platzierung holte Bettendorf wiederum mit Cancun Torel. Es handelte sich hierbei um ein Springen der sog. „Speed & Handiness“-Klasse, bei der Abwürfe in Sekunden umgerechnet und zur eigentlichen Zeit hinzugerechnet werden. Der aktuelle Weltranglisten-64. fegte in dieser Prüfung zwar als Schnellster durch den Parcours, bekam durch solche Fehler aber 3 Sekunden Aufschlag, während die vier vor ihm platzierten Reiter zwar z.T. über 2 Sekunden langsamer als Bettendorf waren, aber ohne Strafsekunden blieben.

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