Springen in St. Wendel, Dressur am Linslerhof
Springen in St. Wendel
Yola Schartz holte in St. Wendel eine Platzierung mit Serenade des Fusains, mit dem die Luxemburgerin in der 1.Abteilung eines M*-Springens über 1,20 Meter in 73,96 Sekunden Achte wurde. Einen Tag später stand sie dann mit Keezou d’Alêne auf dem obersten Treppchen des Podiums, als sie eine weitere M*-Prüfung über die gleiche Höhe in ihrer Abteilung in 59,50 Sekunden für sich entschied und Sönke Aldinger (Don Arko, 62,46“) und Joachim Specht (Caprice, 64,08“) deutlich auf die Plätze verwies.
Gleich zwei Platzierungen, wenn auch nicht ganz oben, gab es für Marcel Ewen im Rahmen eines Zwei-Phasen-Springens über 1,45 Meter in St. Wendel. Mit Uzi und fehlerfreien 28,62 Sekunden reihte er sich als Siebter dieser Prüfung ein und auf Impatient Marblesien in ebenfalls fehlerfreien 31,55 Sekunden als Co-Zehnter.
Am dritten Turniertag platzierten sich Yola Schartz (Serenade des Fusains, 73,76“) und Kim Grangenette (Lola, 82,68“) als Fünfte bzw. Siebter der 1.Abteilung eines 130er Youngster-Springens. Ein M**-Springen über ebenfalls 1,30 Meter gewann Diane Kettmann mit Armiteus in 65,62 Sekunden ganz knapp vor Niklas Betz (Creation, 67,32“) und Andrwas Woll (Confetti, 68,48“), Yola Schartz wurde in dieser Prüfung auf Le petit Louis Achte mit einem Abwurf. Das Paar Kettmann-Armiteus kam in einem Punktespringen über 1,40 Meter in 69,02 Sekunden zudem auf einen 5.Rang.
Am Abschlusstag des Turniers beendete die in Deutschland lizenzierte Luxemburgerin Sara Brendel ein Stilspringen über 1,10 Meter als Co-Dritte ihrer Abteilung (Charmeur, 8,00). Yola Schartz wiederum wurde auf „Keezou“ Fünfte in Abteilung 1 eines 120er M*-Springens (60,64“) und gar Siegerin der 2.Abteilung, dies mit Dorett und in 54,43 Sekunden, womit sie um Längen schneller als die Zweitplatzierte Elisa Heinlin (Vicky Lynn, 58,90“) und als der Dritte Sönke Aldinger (Don Arko, 60,13“) war.
Auf Platz 3 und 4 eines S*-Punktespringens über 1,40 Meter landeten Schartz mit Teepee d’Alêne als Dritte (57,42“) und Diane Kettmann auf Armiteus (58,18“). Hier gewann Robby Krowoza (Starbucks, 56,15“) vor Steffen Hauter (Power Light’s Passion, 57,34“). Im abschließenden S**-Springen über 1,45 Meter fanden sich gleich zwei FLSE-Sportler in den Platzierungen: Marcel Ewen und Impatient Marblesien als Sechster (39,28“) hatte sich als einziger davon für das Stechen qualifiziert, auf Uzi kam Ewen als Zwölfter auf einen Abwurf, Kettmann und First Vleut rissen auf Platz 20 sogar zwei Stangen.
Dressur am Linslerhof
Das Dressurturnier am Linslerhof im saarländischen Überherrn begann vielversprechend aus luxemburgischer Sicht: am vergangenen Freitag kamen gleich zwei FLSE-Reiterinnen in einer Inter II-S***-Dressur auf das Podium. Hinter Siegerin Anna Zeppke (Diogenes, 70,263 %) wurde Fie Christine Skarsoe (Foto) mit For Ferrero Zweite und kam auf eine Wertung von 69,386 Prozent. Dritte wurde Diane Erpelding, die auf Lorenzzo 67,456 Prozent erreichte. In der folgenden M**-Prüfung wurde mit Nancy Colbett auf Dublin Snug eine weitere Luxemburgerin als Fünfte platziert (66,562 %).
Die beim Reitclub Meeschhaff lizenzierte Deutsche Sarah Scheuermann gewann am Folgetag eine A-Dressurpferdeprüfung mit Velipe (8,00) und wurde im selben Wettbewerb auch Co-Vierte mit Serendipity (7,40). Einen Doppelsieg errang sie anschliessend in einer L-Dressur für Nachwuchspferde: mit 7,94 Punkten gewann sie wiederum auf Velipe und reihte sich auf Serendipity gleich dahinter auch auf Platz 2 ein (7,84).
Das aus FLSE-Sicht erfolgreiche Wochenende setzten am vergangenen Samstag zwei weitere Luxemburgerinnen fort. Amélie Decruyenaere-Haupert siegte mit Macciato und 8,20 Punkten in einer L**-Dressur, in der sie auf Downtown-Abbey zudem Co-Vierte wurde (7,40). Diesen Platz teilte sie sich mit Lily Haas, die auf Enjou die selbe Punktzahl erreichte.
