Skarsoe und Rouyr mit Dreifachsiegen, Wagner-Ehlinger und Decruyenaere Haupert ebenfalls unter den Besten
Ende Juni zeigten vier luxemburgische Dressurreiterinnen und -reiter ihre ganze Klasse bei CDI-Turnieren in Belgien bzw. Frankreich. Am Austragungsort der letztjährigen Europameisterschaften setzten sich die beiden damaligen luxemburgischen Teilnehmer auch dieses Mal in Szene: Fie Christine Skarsoe und Nicolas Wagner Ehlinger waren in Crozet (F) am Start und brachten mehrere Spitzenplatzierung nach Hause. Letztgenannter holte mit Quater Back Junior sowohl im Grand Prix als auch im Grand Prix Special jeweils den 3.Platz. Mit 68,174 Prozent musste er im Grand Prix Siegerin Pauline Basquin aus Frankreich mit Sertorius de Rima (70,000 %) und dem Portugiesen Vasco Mira Godinho mit Marques dos Cedros (68,809 %) den Vortritt überlassen. Insgesamt waren 22 Konkurrentinnen und Konkurrenten am Start. Im „Special“ lagen exakt die beiden gleichen Teilnehmer vor dem Luxemburger. Basquin und „Sertorius“ gewannen diesen mit 69,851 Prozent, Mira Godinho und „Marques“ kam als Zweite auf 69,404 Prozent und Wagner Ehlinger mit „Quater Back“ als Dritter auf 69,042 Prozent.
Fie Christine Skarsoe ging beim gleichen Turnier kleinere Prüfungen. Dafür war sie auf Forte Village gleich dreimal nicht zu schlagen: den CDI 1*-Prix St. Georges entschied das Paar mit 70,823 Prozent für sich. Rianne Ashley Ubels aus den Niederlanden wurde auf Living Legend Zweite (70,353 %), als Dritte klassierte sich Pauline Guillem (F) mit Donatello Gold (69,353 %). Am Folgetag waren die beiden Spitzenplätze in der Intermédiaire I-Dressur die gleichen, Skarsoe holte 70,824 Prozent und Ashley Ubels 69,206 Prozent. Dritte wurde in jener Prüfung Gabrielle Thompson aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, dies auf Landlord (65,235 %). Schließlich sollten Skarsoe und Forte Village auch in der Inter-1-Kür siegen: 73,466 standen am Ende zu Buche, erneut wurde Ashley Ubels Zweite (70,015 %), Rang 3 war wiederum für Pauline Guillem, die Figari Gold gesattelt hatte (69,640 %).
Im belgischen Sint-Truiden gelang dem jungen Luxemburger Teo Rouyr ebenfalls ein Dreifachsieg, dies im Rahmen der CDIP-Wettbewerbe. Mit Westfalen-Pony D’Ultimo gewann der erst Fünfzehnjährige den Teamwettbewerb mit 69,715 Prozent vor Alice Ferrarini (I, Lykkehoejs Dream of Dornik, 68,143 %) und Angelina Stepanova (RUS, Orchid’s Syria, 67,143 %). Das Podium in der Einzelwertung einen Tag später sollte von den gleichen Reitsportlern in derselben Reihenfolge besetzt werden, Stepanova wurde lediglich mit Digeridoo Dritte (67,613 %). Rouyr gewann mit 70,045 Prozent, Zweite wurde erneut Ferrarini (68,919 %). Identische Reihenfolge dann auch in der Kür, wo Rouyr bei nur drei Teilnehmern mit 74,975 Prozent Platz 1 für sich beanspruchte. Ferrarini wurde erneut Zweite (71,583 %) und Stepanova Dritte (70,075 %).
An selber Stelle kam die siebzehnjährige Amélie Decruyenaere Haupert mit Finaud dreimal auf das Podium verschiedener CDIJ-Prüfungen. Im Teamwettbewerb für Junioren erhielt sie für ihre Vorführung ihres Hannoveraners 67,424 Prozent, womit sie sich hinter Daria Skrynnikova (RUS, Jupiter, 69,242 %) und Vasilisa Komissarova (ZYP, Champagner, 68,535 %) einreihte. Die Einzelprüfung schlossen Decruyenaere Haupert und Finaud mit 67,108 Prozent sogar auf Rang 2 ab. Es gewann dort die Schwedin Iris von Ekensteen (Carla, 68,039 %), Dritte wurde Daria Skrynnikova (Jupiter, 69,242 %). In der Kür kam die Luxemburgerin dann wieder auf Platz 3, bei nur drei Startern (70,758 %). Von Ekensteen siegte (72,467 %), Skrynnikova kam auf Platz 2 (71,025 %).
Dieser Artikel erscheint ebenfalls im „Lëtzebuerger Bauer“
